Der Entgiftungsprozess zur Beseitigung der Entzugssymptome und zur Verringerung des Verlangens nach der Substanz erfolgt mit medizinischer Unterstützung. Die Entzugssymptome können je nach Art der konsumierten Substanz und den begleitenden psychiatrischen Störungen variieren. Während des Entzugs können beispielsweise Schweißausbrüche, Zittern, Gelenk- und Muskelschmerzen, Bauchschmerzen, Spannungs- und Unruhegefühle sowie Schlafstörungen auftreten. Um diese Symptome zu beseitigen, ist medizinische Unterstützung unerlässlich. Je nach Substanz, die der Betroffene konsumiert, können auch Substitutionsbehandlungen durch Psychiater durchgeführt werden.
Psychologische und soziale Unterstützung in Verbindung mit medizinischer Betreuung erleichtert den Behandlungsprozess. Es ist bekannt, dass bei einer Substanzabhängigkeit viele psychische Probleme auftreten. Panikstörung, Impulsivität, selbstverletzendes Verhalten, Selbstmord und Depressionen gehören zu diesen Problemen und werden als mitdiagnostizierte Probleme während der Sucht bekannt. Die Person bewältigt Stress, Angst und Wut durch den Konsum von Substanzen während der Sucht. Bei der psychologischen Unterstützung im Zusammenhang mit der Sucht werden positive und gesunde Bewältigungsmethoden untersucht, und die Person wird mit Techniken wie Atemübungen unterstützt, um das Verlangen nach Substanzen zu bewältigen.
Es ist auch bekannt, dass die kognitive Verhaltenstherapie und die Techniken des Motivationsgesprächs bei der Suchtbehandlung wirksam sind. Bei der sozialen Unterstützung geht es darum, sich von der negativen Umgebung zu lösen, neue Freunde zu finden, die keine Substanzen konsumieren, eine Arbeit zu finden, Freizeit zu gestalten.


